„Das macht man nicht!“

Einer der schlimmsten Sätze, die Eltern sagen können. Keine Sorge, ich sage ihn leider auch hin und wieder, wenn ich in Erklärungsnot bin. „Das macht man nicht.“ oder auch gerne „Liebe Kinder tun das nicht.“ oder „Das ist böse.“ Was soll ein Kind von zwei Jahren damit anfangen? Es versteht den Satz nicht. Es merkt nur, ah, Mama will das nicht. Meist reagiert es durchaus darauf, aber letztlich ist es eine inhaltslose Floskel der Erwachsenen. Auch beliebt ist das Wort „Bitte“, wenn wir eigentlich eine sofortige Handlung vom Kind erwarten.

Was steckt eigentlich dahinter?
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Eltern schenken das Leben

Spätestens in der Pubertät fangen die meisten Kinder an, Fehler an ihren Eltern zu suchen und durch ablehnendes Verhalten Kritik zu äußern. Sie brauchen diese Phase, um eigenständig zu werden. Das glaubt man zumindest in den Industrieländern. Interessanterweise gibt es dieses Phänomen in anderen Kulturen östlicher Länder nur selten. Dort ist es nicht etabliert, den eigenen Eltern Vorwürfe zu machen und sich von ihnen zu distanzieren. Dort ist man seinen Eltern in erster Linie dankbar, dass sie da sind, dass sie alles tun, um der Familie zu dienen, dass sie einem das Leben schenkten.

Natürlich muss keiner jedes Verhalten der Eltern toll finden.

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Die Liebe als Paar nährt die Liebe als Eltern …

Zitat

Erst durch ein Paar entstehen Kinder. Deshalb hat die Paarbeziehung Vorrang vor der Eltern-Kind-Beziehung – ihre Liebe als Paar geht ihrer Liebe als Eltern voraus und, wie die Wurzeln den Baum, so trägt und nährt ihre Liebe als Paar auch ihre Liebe als Eltern zum Kind.

Wo ist der Platz des Kindes?

Ist die Geburt erstmal vollbracht, dreht sich die ersten Monate erst einmal alles um das neue Familienmitglied. Insbesondere beim ersten Kind brauchen die Eltern eine Weile, zu einem neuen gemeinsamen Alltag zu finden, den Umgang mit dem Baby zu erlernen und ihrer neuen Rolle gerecht zu werden.

In unzähligen Foren wird darüber diskutiert, wie es nach der Ankunft eines Kindes mit der Partnerschaft weitergeht. Die Frau ist meist noch von der Geburt angeschlagen und muss sich mindestens die ersten vier Wochen schonen. Sport sollte erst nach sechs Monaten wieder betrieben werden. Zudem hat sich der gesamte Hormonhaushalt der Frau verändert und wirkt stark auf ihre Befindlichkeit, ihre Muttergefühle und auch das Bedürfnis nach Zuwendung ein. Für den Mann hingegen hat sich körperlich nicht ganz so viel verändert. Seine Bedürfnisse nach Zuwendung und Nähe existieren ebenso wie vor der Geburt. Dieses Ungleichgewicht, gepaart mit der neuen Verantwortung für einen kleinen Menschen bereitet vielen Eltern Schwierigkeiten. Weiterlesen