Die Bedeutung von Worten

Jedes Wort war zuvor ein Gedanke.
Jeder Gedanke bewirkt ein Gefühl.
Jedes Gefühl spiegelt eine Körperhaltung und Verhaltensweise wider.
Jede Körperhaltung und Verhaltensweise beeinflusst unsere Gefühle.
Jedes Gefühl produziert einen Gedanken.
Jeder Gedanke formt ein Wort.

Belächelt und doch immer häufiger empfohlen wird die Lach-Therapie. Dabei soll man einfach nur durchgehend lachen. Am Anfang wirkt es gezwungen, aber je länger man es praktiziert, desto mehr spiegelt es sich in unserem gesamten Gemütszustand. Wie ich bereits in einem anderen Artikel schrieb, prägt sich unser Gehirn das ein, was wir besonders häufig wiederholen.

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Krippe oder zu Hause bleiben?

In der Forschung ist man sich einig: die ersten drei Jahre haben eine große Bedeutung für die Entwicklung des Kindes, insbesondere für die feste Bindung zur Mutter.

Ich persönlich habe nach einem Jahr den Wiedereinstieg in Studium und schließlich Beruf gewagt. Das ist jedoch nicht jedermanns(fraus) Lebensentwurf. Folgt man der Wissenschaft, sollten wohl alle Frauen mindestens drei Jahre zu Hause bleiben. Auch ich hätte das gern getan, doch der Wunsch, wieder in anderen Themen tätig zu werden, mein Studium zu beenden und nicht gänzlich den Anschluss zum Berufsleben zu verlieren, haben mich letztlich dazu bewegt, schon eher das Haus zu verlassen.
Als ich mich damit befasste, welche Variante für unser Kind und mich am besten wäre, fielen mir verschiedene Kinder und das Zusammenspiel mit ihren Müttern auf.

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Ermahnungen

Heute muss ich mich ausnahmsweise mal ein wenig aufregen. Ich las gerade einen Artikel von „Elternwissen.com – Ihr kompetenter Eltern-Ratgeber rund im Kindergesundheit, lernen, Schule und Freizeit“.

Dort wurde von einer Dipl. Pädagogin die sogenannte „1-2-3 Methode“ vorgestellt. Sie besagt, dass man bis drei zählen, also drei Ermahnungen aussprechen soll, wenn das Kind etwas tut, was es aus Sicht des Erwachsenen nicht tun soll. Zudem rät der Beitrag zu entsprechenden Konsequenzen, wenn das Kind trotz wunderbaren Zählens keine Reaktion zeigt. Diese Konsequenzen können sein: Einschränkung des Fernsehkonsums, Telefonverbot, Computerverbot, bestimmte Aufgaben im Haushalt erledigen, kein Nachtisch.

Sind wir jetzt wieder im Mittelalter angekommen???

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Schmerzlose Geburt

Befragen wir heute 100 kinderlose Frauen, wie sie sich eine Geburt vorstellen, sagen mit Sicherheit mindestens 98 davon, sie wäre mit äußerst starken Schmerzen verbunden.

Betrachten wir einmal die Welt mit den Augen Leonardo Da Vincis. Er ist bekannt dafür, all seine Erfindungen den Beobachtungen der Natur entnommen zu haben. Für ihn ist der Mensch die Abbildung der Erde. Alles, was wir tun und anwenden, wiederholt sich in einfachen Mustern in Tieren und Pflanzen.

Diesen Blickwinkel auf den Geburtsprozess übertragen, sollten wir Säugetiere beim Gebären beobachten. Was fällt dabei auf? Die Geburt dauert selten 48 Stunden, es wird keine Hilfe von anderen Tieren benötigt und die gebärende Mutter schreit nicht vor Schmerz, obwohl bei vielen Tierarten das Baby eine immense Größe erreicht.
Oder drücken wir es ein wenig religiöser aus: Wieso sollte ein Gott, der den menschlichen Körper so perfekt geschaffen hat, solch grobe Fehler beim Thema Fortpflanzung gemacht haben?

Welchen Sinn sollen Schmerzen bei der Geburt haben, wenn die Natur doch eigentlich die ständige Fortpflanzung zur Arterhaltung anstrebt? Würde es den Menschen heute noch geben, wenn Frauen vor 10.000 Jahren gesagt hätten „Hui, ein zweites Kind will ich nach den Schmerzen aber nicht haben.“?
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Stillen schützt vor Brustkrebs

Was naturverbundene Frauen schon immer wussten: Stillen ist nicht nur für das Kind gut, sondern auf für die Mutter selbst.

Neuere Studien bestätigen: je länger eine Frau ihr Kind stillt, desto niedriger wird das Brustkrebsrisiko. Bereits 2002 veröffentlichte die medizinische Fachzeitschrift The Lancet eine Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass mit jedem „gestillten Jahr“ das Brustkrebsrisiko der über 150.000 in dieser Studie untersuchten Frauen um 4,3 Prozent abnahm. Sogar Frauen, in deren Familie bereits Brustkrebs aufgetreten war, hatten durch das Stillen ihres Kindes ein um 59% niedrigeres Risiko, daran zu erkranken. Weiterlesen

Krankenhaus, Kaiserschnitt und natürliche Geburt

Die Geburt eines Kindes ist der bewegendste Moment für eine Familie. So schmerzhaft die Wehen waren, plötzlich ist alles vergessen. Sanft wird das Neugeborene an die Brust der Mutter gelegt und trinkt selig, während die frisch gebackenen Eltern stolz ihr Kind bestaunen.

Doch die Realität im Krankenhaus sieht oft anders aus. Mütter werden von Hebammen oder Ärzten gehetzt und beginnen so verfrüht mit dem Pressen, was den Geburtsprozess verlangsamt und mitunter zu Verletzungen im Geburtskanal führt. Gleichzeitig raten die Ärzte immer häufiger und früher zum Kaiserschnitt. Mittlerweile sind ein Drittel der Krankenhaus-Geburten in Deutschland per Kaiserschnitt. Tendenz steigend.

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„Das macht man nicht!“

Einer der schlimmsten Sätze, die Eltern sagen können. Keine Sorge, ich sage ihn leider auch hin und wieder, wenn ich in Erklärungsnot bin. „Das macht man nicht.“ oder auch gerne „Liebe Kinder tun das nicht.“ oder „Das ist böse.“ Was soll ein Kind von zwei Jahren damit anfangen? Es versteht den Satz nicht. Es merkt nur, ah, Mama will das nicht. Meist reagiert es durchaus darauf, aber letztlich ist es eine inhaltslose Floskel der Erwachsenen. Auch beliebt ist das Wort „Bitte“, wenn wir eigentlich eine sofortige Handlung vom Kind erwarten.

Was steckt eigentlich dahinter?
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„Du stellst dich immer so blöd an!“

Unser Gehirn funktioniert ganz einfach: Wiederholung prägt sich ein.

Beim ersten Mal ist ein Weg noch unbekannt und dauert lange. Bereits beim zweiten Mal geht er deutlich schneller und wir haben uns erste Eckpfeiler eingeprägt. Mit jedem weiteren Mal wird er uns vertrauter, bis wir ihn schließlich mit verbundenen Augen gehen könnten.

Im Laufe der Zeit, die man mit seinem Kind verbringt, glaubt man, dessen Eigenheiten, Stärken und Schwächen zu kennen. Die Fähigkeiten eines Menschen verändern sich sehr häufig. Besonders natürlich in den ersten Lebensjahren.

Was passiert dann, wenn wir unserem Kind immer und immer wieder sagen: „Du kannst einfach nicht rechnen.“ Oder „Du stellst dich immer so blöd an.“ Oder anderen erzählen: „Mein Kind tut sich immer weh.“ Oder „Mein Kind lernt nie, vernünftig zu essen.“ Oder „Mein Kind mag kein Gemüse.“ Oder „Mein Kind ist immer so tollpatschig.“ Weiterlesen