Die Wirkung der inneren Haltung

In der Schwangerschaft beschäftigen sich viele Frauen das erste Mal intensiv mit sich selbst. War vorher jeder Versuch, weniger Kaffee zu trinken, erfolglos, hörte ich plötzlich von einem Tag auf den anderen auf. Musste ich mir vorher bewusst vornehmen, auf mein Sättigungsgefühl zu achten, geschah dies nun von ganz allein. Ignorierte ich vorher kleine Schmerzen im Körper, nahm ich nun jedes Ziepen ganz sensibel wahr und legte mich tagsüber hin, wenn mein Körper mir signalisierte, Ruhe zu brauchen. Die Schwangerschaft ist die Phase im Leben, in der wir ganz bewusst merken, dass sich die Welt nicht nur um uns selbst dreht, sondern dass wir mit dem, was wir tun, was wir denken und was wir zu uns nehmen, nun auch direkt einen anderen Menschen beeinflussen. Diese Phase bietet Chancen, ist aber zugleich auch eine große Herausforderung. Es wird Momente geben, da sind wir verzweifelt, unsicher und haben Angst, vor dem, was auf uns zukommt. Und es wird Momente geben, in denen fühlen wir uns stark, sind überglücklich und voller Vorfreude. Es ist die Phase im Leben einer Frau, in der es mehr als zu jedem anderen Zeitpunkt um ihre innere Einstellung zu sich selbst, ihrem Körper und ihrem Geist geht. Denn unsere Gedanken und die daraus resultierenden Gefühle beeinflussen uns, unser Kind und den Verlauf der Schwangerschaft und Geburt in hohem Maße. Von nun an gibt es einen Menschen auf der Welt, der hochsensibel auf jede unserer Gefühlsschwankungen reagiert. Nicht nur im Bauch der Mutter. Sein Leben lang.

Da ich schon früh Einblick in therapeutische Themen erhielt, hatte ich mich auch schon früh mit meinem Selbstbild, innerer Unruhe und unbewussten Mustern auseinandergesetzt. Einige Monate vor der Schwangerschaft hatte ich an einem mehrwöchigen Einzelkurs in Tiefenentspannung nach Milton Erickson teilgenommen. Dies war rückblickend betrachtet ein sehr wichtiges Werkzeug für mich, um auch in unruhigen Situationen zu innerer Ruhe zu finden und eine ganz neue Verbindung zu mir selbst aufzubauen. Entsprechend ging ich von Beginn der Schwangerschaft an sehr entspannt an die bevorstehenden Monate. Ich war mir zu 100 Prozent sicher, dass meine Schwangerschaft ohne Beschwerden und meine Geburt ohne Komplikationen verlaufen würde. Und zu meinem Glück bekam ich gute Literatur empfohlen, die mich darin bestärkte. Selbstverständlich hatten mein Mann und ich (damals waren wir noch nicht verheiratet) uns daher auch ganz ohne Bedenken für die Geburt in einem ausschließlich von Hebammen geleiteten Geburtshaus und somit gegen jegliche Medikamente während der Geburt entschieden. Als wir im Geburtsvorbereitungskurs dann auf andere werdende Eltern trafen, war ich erstaunt, wie ungewöhnlich dieses Vertrauen in den eigenen Körper zu sein schien. Von acht Paaren wollten nur drei, uns inbegriffen, im Geburtshaus entbinden und eins davon hatte trotz ihrer Entscheidung gewisse Bedenken, ob es klappen würde. Alle weiteren Frauen, die ich außerhalb des Kurses traf und denen ich vom Geburtshaus erzählte, sahen mich nur mit großen Augen an und fragten, ob ich denn keine Angst hätte, es könne doch so viel schief gehen.
Zugleich lernte ich immer mehr Frauen kennen, deren Schwangerschaft keineswegs ohne Beschwerden verlief. Mal war es durchgängige Übelkeit, mal waren es stärkere Krankheiten oder Komplikationen mit dem ungeborenen Kind. Und sie alle hatten diesen ängstlichen Ausdruck in den Augen, wenn sie über die bevorstehende Geburt sprachen. Viele sagten, sie würden sofort zur PDA greifen, wenn die Geburt ins Stocken geriete und keinen Einwand gegen einen Kaiserschnitt erheben.

Ich war sprachlos. Wie konnte es sein, dass die Mehrheit deutscher Frauen solch eine Angst vor der Geburt ihres Kindes hat? Vor dem Akt, für den biologisch und evolutionär betrachtet der weibliche Körper gemacht ist!
Da meine Schwangerschaft abgesehen von Sodbrennen und Müdigkeit ohne jegliche Beschwerden verlief, wurde mir klar, wie stark unser Kopf Einfluss nimmt auf den Verlauf der Schwangerschaft und ebenso auf die Geburt. In dieser Zeit wird unser Körper stark von Hormonen beeinflusst. Und eben diese stehen in großer Abhängigkeit zu unserem Gefühlsleben. Je mehr Panik wir uns machen, desto mehr sinken und fallen bestimmte Hormone, die wiederum Einfluss auf das Kind und die Geburt nehmen. Je mehr wir uns vor dem Eintritt bestimmter Komplikationen fürchten, desto eher treten sie auch ein, da wir unbewusst gebannt wie eine Schlange vor dem Mäuseloch darauf warten. Mit unserer inneren Einstellung zu uns selbst, dem Kind und der Geburt können wir also vieles lenken. Sicher kann man nicht alles beeinflussen, das möchte ich nicht behaupten. Aber wenn eben nur ein Tropfen fehlt, um das Fass zum Überlaufen zu bringen, dann spare ich mir doch einfach diesen einen Tropfen und leite ihn lieber in positive, vertrauensvolle, aufbauende Gedanken.

Ich beobachtete weiter, sprach mit anderen Frauen, hörte ihnen zu und stellte bald fest, dass es neben der inneren Einstellung noch einen weiteren Faktor gibt, der unsere Gefühlswelt und Einstellung zu Schwangerschaft und Geburt beeinflusst: Unsere Umwelt. Überraschung!
Macht die Nachricht der Schwangerschaft erstmal die Runde, haben schnell viele eine Meinung. Bekannte und Verwandte berichten ungefragt von ihren schlimmen Erfahrungen oder Geschichten entfernt Bekannter, deren Geburt und Schwangerschaft furchtbar waren. Unsicherheit und Angst breiten sich dann schnell in uns aus, wenn wir uns bis dahin noch keine eigene Meinung bilden konnten. Und es bedarf großer Anstrengungen, diese Geschichten und Bilder wieder aus dem Kopf zu bekommen. Je weniger wir uns dann nach anderer Literatur und positiven Beispielen umhören, desto mehr werden wir den weit verbreiteten, Angst machenden Geschichten Glauben schenken und so mit Angst auf die Zukunft blicken. Der Glaube, dass mindestens 90% der Frauen an Übelkeit und anderen Beschwerden leiden müssten sowie dass die Geburt von unglaublichen Schmerzen begleitet sei, ist so verbreitet, dass ich bisher in der Tat die Personen mit anderer Meinung und Erfahrung an einer Hand abzählen kann.
Leider sind sich die Menschen, die solche beängstigenden Geschichten erzählen, nicht bewusst, was sie damit in einem Menschen auslösen, der sich zum ersten Mal mit dieser Thematik befasst. Und es wird noch schlimmer: Nicht nur Bekannte und Verwandte kommen mit diesen Erfahrungen um die Ecke. Auch die Menschen, denen wir in dieser Situation am meisten vertrauen – Ärzte.
Einige Frauen berichteten mir von Gesprächen mit ihren Frauenärzten lange vor der Geburt. Ihnen wurde plötzlich mitgeteilt, dass das Kind zu klein sei und es möglicherweise Schwierigkeiten bei der Geburt geben könnte. Sie wurden vor einer Frühgeburt gewarnt oder die Ärzte erzählten ihnen, dass ihr Becken zu klein sei, um eine natürliche Geburt zu haben. Was war die Folge? Die restliche Schwangerschaft war von einer Beschwerde nach der anderen gezeichnet. Die ganze Zeit lebten sie in Angst und Sorge, wie es dem Kind wohl geht und wie die Geburt wohl verlaufen würde. Und was war das Ergebnis? Die Frau mit dem angeblich zu kleinen Kind bekam ein Baby mit 3700g (ein normalgewichtiger Säugling wiegt bei der Geburt zwischen 2500g bis 4000g), die prognostizierte Frühgeburt trat nicht ein, und die Frau mit dem zu kleinen Becken hatte eine natürliche Geburt innerhalb von zwei Stunden. Doch was hatten die Ärzte angerichtet, indem sie den Frauen Befunde mitteilten, die keiner statistischen Auswertung Stand halten und die man nicht beeinflussen kann! Es bewirkte nur eines: völlig unbegründete und zu nichts führende Angst vor einem Ereignis, das möglicherweise eintritt – vielleicht aber auch nicht.

Angst ist ein sehr mächtiges Gefühl. Sie lähmt uns. Sie schleicht in unseren Kopf, wenn wir gerade unbesorgt in der Sonne liegen. Sie lässt uns nicht mehr los, wenn wir nicht bewusst genug sind, mit ihr umzugehen, oder genügend Argumente finden, warum sie unbegründet ist. Sät ein Arzt oder eine andere Person des Vertrauens diesen Keim der Angst in der Frau, wird sie lange brauchen, ein wirkungsvolles Bekämpfungsmittel dagegen zu finden. Denn es geht hier um so viel: um unser Kind. Das Geschöpf, dem wir keinen Kratzer zufügen wollen, dem wir die Geburt am liebsten wie den Flug in ein Bett aus Federn bereiten möchten. Und auf einmal sagt uns jemand, das sei in Gefahr oder wir seien nicht fähig, dies zu leisten.
Doch was fast noch schlimmer ist, wir reagieren nicht mit Wut und Empörung über die Person, wie diese uns eine solche Nachricht mitteilen kann. Wir reagieren mit Selbstzweifel und Sorge. Erst im allerletzten Stadium der Reflexion zweifeln wir das Wort der Person an. Denn die muss es ja wissen. Insbesondere einem Arzt sitzen täglich Hunderte von schwangeren Frauen gegenüber. Wir schlucken lieber regelmäßig fünf verschriebene Tabletten zur Vorsorge als auf unseren eigenen Körper zu vertrauen.
Doch Realität ist, dass wir von fünf Ärzten fünf verschiedene Meinungen hören. Dass es nicht die eine Wahrheit gibt. Dass ein- und dieselbe Situation von fünf Ärzten völlig unterschiedlich beurteilt wird. Der eine lässt die Frau gleich ins Krankenhaus zur Untersuchung einweisen, der andere sagt, ruhen Sie sich mal drei Tage aus.

Ich bin der Meinung, dass wir uns, bevor wir uns diese Geschichten und später Diagnosen von Ärzten oder anderen Menschen anhören, selbst die Frage stellen sollten „Was fange ich mit diesen Informationen an?“. Denn bei all den medizinischen Möglichkeiten, die wir heutzutage zur Voruntersuchung des Kindes haben, bleibt doch immer die Frage offen „Treiben wir unser Kind ab, wenn Bedingung X eintritt?“, „Treiben wir unser Kind ab, wenn mir zehn Frauen erzählen, wie furchtbar die Geburt ist?“. Und wenn wir zu dem Schluss kommen, dass wir unser Kind unter keinen Umständen abtreiben würden, folgt die Frage: „Welchen Vorteil haben wir, wenn wir beunruhigende Informationen vor der Geburt erfahren?“. Denn wenn die Frage bezüglich Abreibung eindeutig beantwortet ist, gibt es kaum einen Grund, meist nicht belegbare Informationen über die Schwangerschaft oder Geburt wissen zu müssen. Denn wir können nichts dagegen tun. Wir können nur abwarten und daran glauben, dass alles gut verläuft. Warum nutzen wir dann nicht einfach die Zeit, um uns ausschließlich mit positiven Erfahrungen und Gefühlen zu befassen? Sich Panik zu machen, hat noch nie in der Geschichte der Menschheit jemandem geholfen. Und wenn wir zu diesem Schluss gekommen sind, dann ist es ratsam, jeder Person, die Anstalten macht, von traumatischen Geburten, komplikationsreichen Schwangerschaften oder beunruhigenden Diagnosen zu sprechen, sofort zu sagen, dass sie diese einfach für sich behalten soll, oder wir lernen, damit entspannt umzugehen und diese nicht an uns rankommen zu lassen.

Doch irgendwen brauchen wir doch, dem wir vertrauen können, dem wir all die Fragen stellen können, die sich auftun, nachdem wir erfahren haben, dass wir schwanger sind!? Wer weiß denn, welche Literatur gut ist? Wie erkenne ich Personen, die mir keine beunruhigenden Geschichten erzählen wollen?
Da uns die Themen Schwangerschaft, Geburt und Elternsein mittlerweile erst tangieren, wenn wir selbst ein Kind erwarten, sind wir bei allen nun zu treffenden Entscheidungen unsicher und fühlen uns häufig auch überfordert. Wer will schon Fragen beantworten, wie „Schadet mein Handy in der Jackentasche direkt am Bauch meinem ungeborenen Kind?“, „Schadet meinem Kind eine Tasse Kaffee oder ein Lachsbrötchen?“, „Schaden die Ultraschallstrahlen meinem ungeborenen Kind?“, „Gefährde ich mein Kind, wenn ich keinen Kaiserschnitt möchte und daher während der Geburt entgegen der Empfehlung des Arztes noch warte?“, „Stirbt mein Kind bei einer normalen Geburt, wenn ihm seine Nabelschnur um den Hals liegt?“.
All das sind Fragen, auf die es keine Ja-/Nein-Antworten gibt. Und dennoch müssen wir mit ja für das eine und nein für das andere entscheiden. Und das oft innerhalb von wenigen Minuten. Diese offenen Fragen werden niemals enden. Sie werden sicher weniger und nicht mehr ganz so überlebensbeeinflussend. Doch es geht weiter mit: „Sollen wir unser Kind impfen?“, „Wann sollen oder wollen wir unser Kind impfen?“, „Kann unser Kind überrollt werden, wenn es im Familienbett schläft?“, „Sollen wir unserem Kind Antibiotikum geben oder reicht Abwarten?“, „Welche Krankheit behandeln wir mit Medikamenten und was erledigt sich von allein?“, „Ist unser Kind hyperaktiv und behandlungspflichtig oder ist das einfach nur eine Phase?“, „Welche Nebenwirkungen von Medikamenten sind wir bereit unserem Kind zuzumuten?“. Immer wieder werden wir in der Situation sein, dass wir uns wünschen, es käme ein weiser Mann mit Bart und Umhang vorbei, der uns die Entscheidung einfach abnimmt. Doch dieser weise Mann ist leider nicht zwangsläufig ein Arzt. Es gibt so unendlich viele Themen, bei denen sich die Wissenschaft und Ärzte auf der Welt nicht einig sind und es weder für die eine noch für die andere Meinung eindeutige Befunde gibt. So viele Geschichten erzählen davon, dass es etwas gibt, das außerhalb unseres Verstandes liegt. Eine Geburt, die von Ärzten für unmöglich erklärt wurde, verlief ganz reibungslos ab. Eine Frau, der die Ärzte bereits zugesichert hatten, dass ihr Kind im Bauch sterben würde, glaubte so fest daran, dass es leben würde, und sprach in der Nacht innerlich zu ihrem Kind, dass am nächsten Tag plötzlich alle messbaren Lebenszeichen von „morgen tot“ zu „ganz normaler Fötus“ gewechselt waren.
Es gibt ältere Menschen, die in ihrem Leben viele Erfahrungen gesammelt haben. Ich baue schon viele Jahre auf ihre Empfehlungen, wenn ich einmal nicht mehr weiter weiß. Diese Personen haben mir auch entsprechende Literatur empfohlen. Und noch ein weiteres Phänomen tritt auf, wenn wir uns dazu entscheiden, uns einfach nur mit positiven, aufbauenden, Mut machenden Informationen zu umgeben: Sie tauchen einfach auf. Ebenso wie mit höherer Wahrscheinlichkeit Komplikationen auftreten, wenn wir uns jeden Tag Sorgen darüber machen, finden wir die positiven Geschichten und Bücher, wenn wir uns darauf fokussieren. Es ist wie mit schwangeren Frauen. Vorher ist uns fast nie eine Frau mit dickem Bauch zu Gesicht gekommen und auf einmal sehen wir an jeder Straßenecke eine. Und wenn wir mit dieser klaren Haltung unserer Umwelt, Freunden, Verwandten und Ärzten begegnen, dann nehmen sie nicht nur Rücksicht darauf, sie bemühen sich auch, uns diese aufbauenden Informationen zukommen zu lassen. Und je mehr wir uns mit diesen Beispielen befassen und umgeben, desto weniger machen uns die anderen Geschichten Angst.

Ich möchte Ärzte nicht per se verteufeln und bin definitiv der Meinung, dass es Situationen gibt, in denen sie Leben retten und in denen auch ein Kaiserschnitt oder andere medizinische Eingriffe unausweichlich sind. Mit Sicherheit gibt es auch viele Menschen, die fest daran glauben, dass alles super ablaufen wird und es eben doch anders kommt. Mir ist nur wichtig, dass auch diese Menschen nicht neun Monate lang in Sorge leben, sondern jeden Tag genießen, an dem es keine Beschwerden gibt. Denn wenn es so sein soll, dann kommt der Tag früh genug, an dem man nun furchtbare Schmerzen leidet oder länger als erwartet im Krankenhaus liegen muss.

Unsere Gedanken und Gefühlen haben einen immensen Einfluss auf unseren Körper. Doch wir haben auch zu jedem Zeitpunkt die Wahl, ob wir uns von schlechten Gefühlen übermannen lassen oder unsere Gedanken und Gefühle selbst in die Hand nehmen.

– Auszug aus meinem geplanten Buch –

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Ein Gedanke zu „Die Wirkung der inneren Haltung

  1. Ich finde Deine Betrachtungen zu diesem Thema sehr schön und umfassend. Ich glaube, dadurch kannst Du vielen werdenden Müttern bzw. Eltern Anregung geben, sich mit den angesprochenen Fragen auseinanderzusetzen. Danke!

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