Stillen schützt vor Brustkrebs

Was naturverbundene Frauen schon immer wussten: Stillen ist nicht nur für das Kind gut, sondern auf für die Mutter selbst.

Neuere Studien bestätigen: je länger eine Frau ihr Kind stillt, desto niedriger wird das Brustkrebsrisiko. Bereits 2002 veröffentlichte die medizinische Fachzeitschrift The Lancet eine Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass mit jedem „gestillten Jahr“ das Brustkrebsrisiko der über 150.000 in dieser Studie untersuchten Frauen um 4,3 Prozent abnahm. Sogar Frauen, in deren Familie bereits Brustkrebs aufgetreten war, hatten durch das Stillen ihres Kindes ein um 59% niedrigeres Risiko, daran zu erkranken. In einer Studie vom Deutschen Krebsforschungszentrum ermittelte man, dass bei einer Stillzeit von 13 bis 24 Monaten das Brustkrebsrisiko sogar um 42% sinkt.

Zudem treten laut einer Studie von Wissenschaftlern der University of North Carolina Chapel Hill auch andere Krankheiten, wie Eierstockkrebs, Osteoporose, Bluthochdruck und verschiedene Herzbeschwerden bei stillenden Frauen weniger häufig als bei Frauen, die ihre Kinder gar nicht oder nur wenige Monate lang stillten, auf.

Weitere Informationen: Brustkrebs: Stillen beugt vor sowie Stillen vermindert das Brustkrebsrisiko.

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Ein Gedanke zu „Stillen schützt vor Brustkrebs

  1. Das sind interessante Studien, die du da erwähnst.
    Mir fällt zum Thema Brustkrebs immer ein, dass ich das Schicksal von zwei Hündinnen beobachten konnte, – die, wie sehr viele Hündinnen heutzutage .- beide mit ca. 7-8-9 Jahren „Brust“-, bei Hunden also: „Gesäugeleistenkrebs“ bekamen. Die Diagnose des Tierarztes war, dass es „eine Art Scheinschwangerschaft“ sei, wobei die Brustdrüse aktiv werden wolle, aber kein saugendes Baby die Milch absauge.
    Das Drüsengewebe neige auf Grund der ständigen Aktivität und anschließenden „Verstopfung“ der Drüsen vermehrt dazu, Wuchergewebe zu entwickeln.
    Mir scheint, dass es einen engen Zusammenhang zwischen der körperlichen Bereitschaft des weiblichen Körpers zum Säugen des Nachwuchses und der „Nachfrage“ durch die Jungen gibt. Das scheint bei Menschen ähnlich zu sein. Ich will das nicht unzulässig verallgemeinern, aber diesen Aspekt zu beachten, könnte hilfreich sein.
    Die eine Hündin ist jedenfalls nach einer guten und sorgfältigen Operation wieder völlig gesund geworden, und der Krebs kam nicht wieder.

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