Immer mehr Menschen erkranken an MCS (Menschen mit Chemikalien-Sensitivität). Das heißt, wenn sie in Kontakt mit Parfums oder anderen chemischen Duftstoffen kommen, folgen starke allergische Reaktionen. Das kann soweit führen, dass sie jegliche sozialen Kontakte und Tätigkeiten außerhalb des eigenen Hauses aufgeben müssen, weil diese Duftstoffe überall verwendet werden.
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Grenzen setzen
Dass Grenzen wichtig sind, ist heutzutage wohl allen klar. Doch wie reagiert man eigentlich, wenn man wirklich richtig sauer ist?
Wenn Eltern wütend auf ihre Kinder sind, reagieren viele mit Distanz. Sie schreien ihre Kinder an, mal mehr und mal weniger laut und lassen sie dann im Raum stehen oder schmeißen sie gar raus. Was vermitteln wir unseren Kindern dann? „Wenn ich wütend auf dich bin, grenze ich dich aus. Ich habe dich dann nicht mehr lieb. Du bekommst nur meine Liebe, wenn du nach meinen Vorstellungen handelst und die Liebe verdienst.“ Wir knüpfen unsere Liebe an Bedingungen. Doch eigentlich ist sie doch bedingungslos?!
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Neu auf dem Blog?
Hervorgehoben
Meine Artikel sollen mehr Bewusstsein im Umgang mit uns selbst und unseren Kindern schaffen. Denn erst mit Bewusstsein können wir wirklich entscheiden, wie wir uns verhalten möchten.
Die älteren Artikel haben ebenso ihre Bedeutung wie die neueren. Allerdings habe ich mich natürlich in dieser Zeit auch weiterentwickelt.
Meine Grundprinzipien: Weiterlesen
„Was hat dir am besten gefallen?“
Eine Oma kommt mit ihrem Enkelkind aus dem Zoo. Die Mutter begrüßt ihr knapp zwei Jahre altes Kind freudig, das sofort beginnt, von den vielen Eindrücken zu berichten. Da fragt die Mutter: „Und welches Tier hat dir am besten gefallen?“
Es gibt eine Unart in unserer Leistungsgesellschaft: Wir Erwachsenen müssen alles vergleichen und bewerten. Weiterlesen
Über den Sinn der Trotzphase
Ich habe einige Artikel und Bücher zum Thema „Trotzphase“ gelesen. Dort schrieben viele Mütter, dass die ersten Trotzanfälle in Situationen auftraten, die sie zuvor als besonders innig mit ihren Kindern erlebt hatten. Beispielsweise beim zu Bett Gehen oder beim Wickeln, was Mutter und Kind als besonders harmonisch und verbindend empfanden.
Auf einmal kämpfte das Kind mit allen Mitteln gegen diese Situation, schrie, warf sich auf den Boden oder schlug sogar die Mutter.
Die Trotzphase kommt meist aus heiterem Himmel und stattet den Eltern im Laufe des Lebens immer mal wieder einen Besuch ab.
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„Bei wem möchtest du leben?“
Wenn sich Eltern trennen, stellt sich meist die Frage, wo das Kind leben möchte. Tatsächlich gibt es viele Eltern, die aus „Gerechtigkeit“ ihr Kind entscheiden lassen, wo es leben möchte.
Ein Kind kommt zur Hälfte vom Vater und zur Hälfte von der Mutter. Es gehört zu beiden in gleichem Maß. Und es liebt beide in gleichem Maße! Eine Entscheidung für den einen und gegen den anderen ist für ein Kind unmöglich, ohne sich selbst innerlich zu schaden. Es überfordert ein Kind, egal welchen Alters.
Entscheidet sich das Kind, beim Vater zu leben, verliert es ein Stück der Mutter. Und entscheidet es sich für die Mutter, verliert es ein Stück des Vaters. Es zerreißt das Kind.
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Kinder haben ein Recht auf beide Eltern
Für die Erwachsenen existieren in einer Familie mit Kindern zwei Ebenen: die Paarebene und die Elternebene. Während sich die Paarebene ändern kann, bleibt die Elternebene ein Leben lang bestehen.
Wenn sich ein Paar trennt, sieht sich meist der eine verlassen und der andere als Gehender. Das ist mit vielen Verletzungen verbunden, die sich in Trauer und Wut ausdrücken. Um dem anderen den eigenen Schmerz deutlich zu machen, eignen sich die Kinder gut als Waffe. Viele verweigern dem anderen Elternteil den Kontakt zum Kind oder machen den anderen beim Kind schlecht. Durch Zorn und Schuldzuweisungen kann man die eigene Trauer leichter ertragen. Doch wen trifft man letztendlich damit?
Geschwisterreihe
Wir bekommen es in Filmen und der Werbung vorgemacht: Kinder wollen gleich behandelt werden. Wenn der eine etwas bekommt, will und bekommt es der andere auch. Das Stichwort heißt „Gerechtigkeit“! Aus systemischer Sicht gestaltet sich dies jedoch anders.
Ebenso wie es eine natürliche Ungleichheit zwischen Eltern und Kindern gibt, sind auch Geschwisterkinder ungleich. Sie sind alle gleichwertig, doch unterliegen einer natürlichen zeitlichen Reihenfolge.
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Die häufigsten Argumente gegen das Familienbett – kurz und knackig
1. Höhere Gefahr des plötzlichen Kindstods (SIDS).
Man stellte fest, dass Säuglinge im ersten Lebensjahr deutlich häufiger im eigenen Bett durch SIDS sterben. Die Ursachen sind bis heute nicht geklärt. Neuere Theorien gehen davon aus, dass besonders der Übergang vom Wach- in den Schlafzustand gefährdet ist. Man vermutet eine Störung der Steuerung von Atmung und Herztätigkeit im Gehirn als Auslöser. Der Übergang zwischen Tiefschlaf und Traumphase ist sehr intensiv. Das Gehirn arbeitet in dieser Phase etwas instabil. Weiterlesen
„Du nimmst mich ernst.“
Eine kleine Geschichte:
Eine Bekannte von mir, nennen wir sie Petra, die schon 65 Jahre alt ist, hatte vor einer Weile das achtjährige Enkelkind ihrer Schwester zu Besuch, Hannah. In der Familie ist Hannah als relativ schwierig bekannt, da sie häufig schreit und widerwillig ist.
Doch immer wenn sie bei Petra ist, ist sie ganz freundlich und kommt jeder Bitte nach. Da fragte Petra sie, warum sie bei ihr immer so lieb ist. Hannah antwortete: „Du behandelst mich nicht wie ein Kind. Du sprichst normal mit mir. Und du nimmst mich ernst.“
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