Jeden Tag mehr Bewusstheit

Schon bevor unsere Tochter geboren war, wusste ich, sie soll in unserem Bett schlafen. Ich hatte einiges über das „Familienbett“ gelesen und war davon begeistert. Erstmal fanden das auch alle toll, denen wir davon erzählten. Doch schon nach einigen Monaten kamen die ersten komischen Blicke. „Wie, eure Tochter schläft immer noch bei euch? Da wird sie ja nie selbstständig!“ Es folgten noch weitere Vorurteile, bis die meisten es einfach akzeptierten und wir nicht mehr viel darüber sprachen.

Ein sehr häufig angetroffenes Argument war: das Kind wolle dann sicher niemals aus dem elterlichen Bett ausziehen. Ich fand diese Aussage schon immer merkwürdig. Denn sie impliziert, dass ein Kind niemals erwachsen werden will. Weiterlesen

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Über den Sinn der Trotzphase

Ich habe einige Artikel und Bücher zum Thema „Trotzphase“ gelesen. Dort schrieben viele Mütter, dass die ersten Trotzanfälle in Situationen auftraten, die sie zuvor als besonders innig mit ihren Kindern erlebt hatten. Beispielsweise beim zu Bett Gehen oder beim Wickeln, was Mutter und Kind als besonders harmonisch und verbindend empfanden.
Auf einmal kämpfte das Kind mit allen Mitteln gegen diese Situation, schrie, warf sich auf den Boden oder schlug sogar die Mutter.
Die Trotzphase kommt meist aus heiterem Himmel und stattet den Eltern im Laufe des Lebens immer mal wieder einen Besuch ab.
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Kindertrotz – was tun?

Man sagt, die erste Trotzphase beginnt zwischen 1 1/2 und 3 Jahren. Wenn etwas nicht klappt oder Mama nicht so will, wie man es gerne hätte, wird der nächst beste Gegenstand gehauen oder man schmeißt sich wütend auf den Boden. Kinder in dieser Phase werden urplötzlich furchtbar zornig und schreien, bis sie selbst gar nicht mehr wissen, was der Auslöser war.

Doch kommt es nur mir so vor oder war das früher irgendwie anders? Weiterlesen