Angebot und Nachfrage

Wenn das Baby aktiver wird, Krabbeln und sogar Laufen lernt, wird auch der Appetit des Kleinen größer. Das merkt die stillende Mutter natürlich sofort am eigenen Leib. Ich höre von diesen Müttern dann oft entsetzt: „Ja, soll ich jetzt alle fünf Minuten stillen?“ Zu diesem Zeitpunkt kommt dann meist der Wunsch, zuzufüttern, denn erstens wird man von vielen Ärzten komisch angeguckt, wenn man nach 10 Monaten immer noch keinen Brei füttert und zweitens wird die Angst verbreitet, das Kind würde nicht genug Nahrung zu sich nehmen, da die Muttermilch ja nicht reiche. Doch viele Babys lehnen Brei ab. Ich selbst habe es auch mit Brei versucht, doch unsere Tochter fand diesen nie wirklich anziehend. Die mütterliche Brust war und ist immer interessanter und scheinbar auch köstlicher. Was jedoch viele vergessen: Hier kommt der Ursprung des „Angebot-Nachfrage“-Prinzips zum Tragen. Wenn der Bedarf des Kindes größer wird, passt sich auch die Menge der Muttermilch an. Das heißt, wenn das Baby nun saugt, kommt deutlich mehr Milch in kürzerer Zeit. Weiterlesen

Werbeanzeigen

Brauchen Babys einen Schnuller?

Das erste Geschenk, das wir nach der Geburt unserer Tochter erhielten, war ein seltsam geformter Schnuller, den normalerweise nur Frühchen im Krankenhaus bekommen. Eine befreundete Krankenschwester hatte ihn extra für uns von der Arbeit mitgebracht, weil es diese nicht im Geschäft zu kaufen gibt. Er hatte tatsächlich Ähnlichkeit mit einer Brust und war nicht wie andere dem Gaumen entsprechend geformt. Unsere Tochter verweigerte ihn jedoch konsequent und ich hatte mir auch geschworen, keinen Schnuller zu verwenden.

Das Thema ließ mich jedoch nicht los. Ich las hin und wieder Berichte darüber, dass Kinder ohne Schnuller häufig den Daumen im Mund haben würden, was angeblich das größere Übel sei, denn den könne man ja nicht wegnehmen. Doch auch der Daumen interessierte meine Tochter wenig.

Mit ungefähr vier Monaten überkam mich plötzlich der Gedanke, hinsichtlich der Brust etwas weniger wichtig für meine Tochter werden zu wollen, indem ich ihr nachts den Schnuller gebe. Weiterlesen