Tandemstillen

Tandemstillen bedeutet, zwei Kinder (heutzutage in der Regel Geschwister) zu stillen. Ich werde hin und wieder mit der Frage konfrontiert, wie man denn ein älteres Kind und einen Säugling gleichzeitig stillen könne. Die Frage zielt vor allem darauf ab, ob der Säugling denn dann die richtige und überhaupt genug Milch bekommt. Und wie geht es der Mutter eigentlich dabei? Weiterlesen

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Wachstum braucht Raum

Zitat

„Kinder mögen es sehr, wenn man sie in Ruhe lässt. Ihr Wachstum braucht Raum. Gewiss, die Eltern müssen wachsam und umsichtig sein, damit ihrem Kind nichts passiert. Doch das ist eine passive Art von Vorsicht, sie dürfen nicht aktiv eingreifen. Sie sollen dem Kind ein großes Verlangen mitgeben, nach der Wahrheit zu suchen, aber sie dürfen ihm keine Ideologie mitgeben, die ihm sagt, was Wahrheit ist. Sie dürfen es nicht über die Wahrheit belehren, sondern sollen ihm beibringen, wie es die Wahrheit suchen kann. Kinder sollten zum Forschen, zur Suche, zum Abenteuer erzogen werden.
Man sollte den Kindern helfen, die richtigen Fragen zu stellen, und die Eltern sollten diese Fragen nur dann beantworten, wenn sie wirklich Bescheid wissen. Und selbst dann sollten sie so antworten wie Gautam Buddha seinen Schülern zu antworten pflegte: ‚Glaubt nicht an das, was ich sage. Es ist zwar meine Erfahrung, aber sobald ich zu euch darüber spreche, wird sie unwahr, denn für euch ist es keine eigene Erfahrung. Hört mir zu, aber glaubt es nicht einfach. Experimentiert, stellt Nachforschungen an, sucht. Solange euer Wissen nicht aus eigener Erfahrung stammt, ist es nutzlos, ist es gefährlich. Geborgtes Wissen ist ein Hindernis.‘
Aber genau das tun die Eltern ständig: Sie konditionieren das Kind auf Schritt und Tritt. Weiterlesen

Angebot und Nachfrage

Wenn das Baby aktiver wird, Krabbeln und sogar Laufen lernt, wird auch der Appetit des Kleinen größer. Das merkt die stillende Mutter natürlich sofort am eigenen Leib. Ich höre von diesen Müttern dann oft entsetzt: „Ja, soll ich jetzt alle fünf Minuten stillen?“ Zu diesem Zeitpunkt kommt dann meist der Wunsch, zuzufüttern, denn erstens wird man von vielen Ärzten komisch angeguckt, wenn man nach 10 Monaten immer noch keinen Brei füttert und zweitens wird die Angst verbreitet, das Kind würde nicht genug Nahrung zu sich nehmen, da die Muttermilch ja nicht reiche. Doch viele Babys lehnen Brei ab. Ich selbst habe es auch mit Brei versucht, doch unsere Tochter fand diesen nie wirklich anziehend. Die mütterliche Brust war und ist immer interessanter und scheinbar auch köstlicher. Was jedoch viele vergessen: Hier kommt der Ursprung des „Angebot-Nachfrage“-Prinzips zum Tragen. Wenn der Bedarf des Kindes größer wird, passt sich auch die Menge der Muttermilch an. Das heißt, wenn das Baby nun saugt, kommt deutlich mehr Milch in kürzerer Zeit. Weiterlesen

Kinderwagen vs. Tragetuch im ersten Lebensjahr

Ich möchte einmal meine persönliche Gegenüberstellung des Kinderwagens und des Tragetuchs vorstellen und bin dankbar für jede Erweiterung.

Kinderwagen:

  • Das Baby kann problemlos einschlafen und behindert die Mutter dann nicht
  • Mutter und Kind können sich frei bewegen
  • Der Einkauf kann ohne Einschränkungen im Kinderwagen transportiert werden
  • Lange Strecken sind gut zu Fuß zu meistern

Tragetuch:

  • Hände sind immer frei und jegliche Arbeiten können erledigt werden
  • Unterwegs stellen Treppen kein Hindernis dar
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