Streit und Versöhnung

Beim Thema „Ob oder wie viel Streit sollen Kinder mitbekommen?“ scheiden sich die Geister. Die einen sagen „Bloß nicht die Kinder involvieren. Das führt zu bleibenden Schäden.“, die anderen sagen „Die Kinder sollen alles mitbekommen, um zu lernen, mit Konflikten umzugehen.“

Streit zwischen Vater und Mutter oder Eltern und Freunden oder Verwandten lässt sich nicht planen. Es entsteht im Affekt. Die Kinder sind also meist ohnehin zumindest anfangs dabei.
Was ich persönlich aber viel entscheidender finde, ist, dass die wenigsten Kinder bei der Versöhnung der Streitparteien anwesend sind. Meist werden sie bei Aufkommen eines Konflikts aus dem Raum geschickt oder die Parteien trennen sich wutentbrannt. Doch die Lösung und Versöhnung bekommen die Kinder nicht mit, da diese am Telefon, außerhalb des Hauses, hinter verschlossenen Türen oder während die Kinder schlafen passieren.

Wie sollen Kinder lernen, sich zu versöhnen, wenn sie stets nur den Streit erleben? Zeigt ihnen die Versöhnung!

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2 Gedanken zu „Streit und Versöhnung

  1. so ein schöner Gedanke! Ich finde es so wichtig, dass Kinder erkennen, dass „Streit“
    erstens meist nichts mit ihnen zu tun hat (auch wenn ihre Namen dabei fallen), und zweitens viele Erwachsene alles tun würden, sich zu versöhnen. Doch oft wissen sie nicht, wie.
    Sie „rutschen“ immer wieder in negative Spiralen. Deshalb finde ich Deine Gedanken so wertvoll. Auch „kleine Versöhnungen“ sind schon ein wichtiges Lernvorbild für die Kinder.

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