Was erlaube und was verbiete ich als Eltern?

Ohne Jacke draußen herumlaufen? Süßigkeiten essen? Pünktlich ins Bett gehen?
Als Eltern müssen wir jeden Tag die Entscheidung treffen: Setze ich meinen Willen durch oder lasse ich mein Kind einfach machen? Was erlaube und was verbiete ich?

Mein Mann und ich beantworten diese Entscheidung, indem wir uns drei Fragen stellen, deren Beantwortung wir aus den Erziehungsempfehlungen von Jesper Juul, Gerald Hüther, dem Deutschen Kinderschutzbund, dem Kinderpsychiater Dr. med. Schulte-Markwort sowie eigener therapeutischer Erfahrung abgeleitet haben.

Voraussetzung sind ein psychisch stabiles Kind, keine größeren Konflikte zwischen den Eltern sowie eine gemeinsame Erziehungsrichtung der Eltern. Ist dies nicht erfüllt, sollten die schwierigen Verhaltensweisen tiefergehend untersucht werden.

Die drei Fragen lauten ganz simpel:

  1. Verletzt sich mein Kind oder wird es dadurch krank?
  2. Verletzt es damit andere? Werden andere dadurch beeinträchtigt?
  3. Macht es damit etwas kaputt?

Das heißt, wir wenden nur Energie auf, indem wir Stopp sagen und die Handlung unterbrechen oder mit unserem Kind ins Gespräch gehen, wenn eine dieser Fragen mit „ja“ beantwortet werden muss. Ich nenne diesen Erziehungsstil: Keine Panik auf der Titanic. Oder: Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Mitgefühl, Gelassenheit, Humor, Sprache und Ebenbürtigkeit.
Dabei ist die erste Frage wohl die schwierigste, denn dabei kommen viele Glaubenssätze und Annahmen ins Spiel, was ein Kind krank machen oder verletzen könnte. Daher lässt sich diese Frage nur sehr individuell beantworten. Ist mein Kind schnell gesundheitlich angeschlagen, muss ich es natürlich schützen. Unsere Kinder sind dagegen nahezu nie krank und wenn dann nur in ganz leichtem Maße. Wir haben immer auf die gute Selbsteinschätzung unserer Kinder vertraut und wissen daher aus Erfahrung, dass sie nur soweit gehen, wie sie sich selbst sicher fühlen. Diese Frage können wir daher meist mit „nein“ beantworten, wenn andere Eltern bereits „ja“ sagen und die Handlung entsprechend verbieten müssen. Unser vierjähriger Sohn zieht beispielsweise ganzjährig keine Socken an und ist auch im Herbst noch gelegentlich ohne Schuhe draußen zu sehen. Er wird davon nicht krank. Seine Schuhe sehen nicht kaputter oder dreckiger aus als die unserer Tochter, die Socken trägt. Warum sollte ich ihn also dazu zwingen? Unsere achtjährige Tochter klettert auch schon mal in der Turnhalle an der Sprossenwand bis unter die Decke. Sie kann sich ausreichend festhalten und neigt nicht zu Übermut. Warum sollte ich sie in diesem Moment durch meine Angst verunsichern? Es ist die Unsicherheit, die zu Unfällen führt. Durch meine therapeutische Tätigkeit bin ich dafür deutlich sensibler bezüglich der psychischen Gesundheit unserer Kinder. In dieser Hinsicht greife ich daher in bestimmten Situationen deutlich früher ein als andere Eltern, bspw. wenn Erwachsene unseren Kindern verunsichernde Glaubenssätze mitgeben.

Damit der Umgang mit dem Kind zu einer positiven Entwicklung führt, gehören zusätzlich die richtige innere Haltung, Selbstreflexion, die Familienkonstellation, eine klare, eindeutige Kommunikation und ein intensiver, konstruktiver Austausch mit dem Partner dazu. Dennoch möchte ich an einigen Beispielen ganz konkret zeigen, wie man mit dem Kind umgehen kann. Dabei gibt es nicht „den“ richtigen Umgang, denn er hängt auch stark vom Charakter des Kindes ab. Die Beispiele geben eine Idee, was man tun kann, um gelassen zu bleiben…

Mein Kind zieht keine Jacke an

Antwort der Eltern: Geh mal ohne Jacke raus und fühle, wie kalt es ist.
Kind: Es ist warm. Will keine Jacke.
Eltern: Ok, wir nehmen sie aber mit, falls Dir doch kalt wird (wenn Kind älter ist: du trägst sie bitte selber).
Kind nach fünf Minuten: Mir ist kalt. -> Kind zieht Jacke auf eigenen Wunsch an.

Hier steht an erster Stelle: Ich vertraue dem Körpergefühl meines Kindes. Ich habe mich schon sehr oft auf dem Spielplatz unbeliebt gemacht, weil meine Kinder ihre Jacke ausziehen durften. Was wir dabei oft nicht bedenken, ist, dass Kinder meist die ganze Zeit in Bewegung sind, während wir im Stehen oder Sitzen natürlich frieren. Frage 1 beantworte ich in diesem Fall nur mit „ja“, wenn mein Kind bereits eine halbe Stunde in Jacke herumgerannt ist, geschwitzt hat und kalter Wind weht. Durch den Schweiß ist der Körper in diesem Fall anfällig, wenn plötzlich die Jacke fehlt. Mindestens ein Schal muss dann sein. Ebenso lasse ich meine Kinder ihre Schuhe ausziehen, sofern es keine Glasscherben gibt. Wichtig finde ich beim Thema „Kleidung“: Niemals das Kind vorführen. Wenn es also den Schlafanzug partout nicht ausziehen will, spreche ich mit ihm ab, dass wir die normale Kleidung mitnehmen und es im Kindergarten noch mal drüber nachdenken kann. Zugleich sollten wir uns die Frage stellen: Wie soll ein Kind ein gutes Körpergefühl bezüglich warm/kalt erlernen, wenn immer andere darüber entscheiden, wie dick es sich anziehen soll? Ein Kind muss diese Erfahrung also selber machen und ist dazu durchaus in der Lage.

Mein Kind zieht sich nicht alleine an

Wir erwarten das erst mit Beginn der Schulzeit. Vorher helfen wir bei Bedarf. Unser zweites Kind wollte es aber schon viel eher, weil seine Schwester es vormacht. Bei uns gehört diese Tätigkeit letztlich einfach zum „Großwerden“ dazu. Das heißt: Wir legen ihr keine Sachen raus. Fertig. Wenn sie in Schlafanzug zur Schule gehen möchte, dann soll sie das halt machen. Ergebnis: Sie macht es seit dem ersten Schultag mit Freude alleine. Ihr Kleiderschrank ist farblich so ausgestattet, dass so ziemlich alles halbwegs zusammenpasst.

Generell gilt: Wenn mein Kind keinen sehr starken Selbstständigkeitswunsch hat, wird es eher unangenehme, nervige Tätigkeiten nicht alleine tun. Eltern müssen also die Erwartungen des Kindes irgendwann bewusst enttäuschen, damit es wachsen kann und selbstständig wird.

Das Pausenbrot schmieren wir allerdings noch für unsere Tochter (sie ist in der 2. Klasse). Da suchen wir noch nach einem Weg, damit sie es selbst macht, ohne dann zu spät zur Schule zu kommen. Immerhin sind wir schon soweit, dass sie sich einen Wecker stellt und an zwei von fünf Tagen damit eigenständig aufsteht und sich im Bad fertig macht.

Mein Kind isst keine Gemüse

Hier gilt für mich an erster Stelle: Vorbild sein. Jedes Kind auf diesem Planeten hat bis zum dreißigsten Lebensjahr die meisten Verhaltensweisen der Eltern übernommen, wenn es keine starke Ablehnung gegen sie hat. Wenn also ein Elternteil jeden Tag nur Fleisch ist, brauche ich mich nicht zu wundern, dass das Kind es nachmacht. Zugleich gilt auch: Wenn das Kind fit ist, nicht übermäßig müde wirkt und keine Mangelerscheinungen zeigt, soll es einfach essen, was es mag. Unsere Tochter isst bspw. nahezu kein Fleisch. Schon als Baby hat sie es ausgespuckt. Sie probiert es regelmäßig und es schmeckt ihr nicht. Ihr Körper kommt damit bestens klar. Warum also dazu zwingen?

Mein Kind lügt mich an

Kinder lügen nicht grundlos. Sie lügen, wenn sie Angst haben, sie könnten bestraft werden, wenn sie die Wahrheit sagen. Wer also möchte, dass sein Kind nicht mehr lügt, darf nicht bestrafen, wenn es eine unangenehme Wahrheit erzählt. Wir haben diese Situation seit einiger Zeit mit unserem Sohn, wenn es ums Händewaschen geht. Diese Tätigkeit mag er nicht, also flunkert er, wenn wir nachfragen. Hilft es jetzt, mit ihm zu schimpfen? Aktuell ist uns das Thema wichtig, weil viele Kinder im Umfeld krank sind und weil wir einen Säugling zu Hause haben, der bereits eine starke Erkältung von den Großen abbekommen hat. Das heißt: Wir wollen das Händewaschen durchsetzen. Aber wie, wenn er eigenständig auf Toilette geht und uns hinterher Märchen erzählen kann? Die wirkungsvollste Methode ist: Wir nerven ihn (liebevoll). Unser Sohn ist sehr selbstständig und besteht auch darauf. Er will also am liebsten alles alleine machen.
Eltern: Hast du Hände gewaschen?
Kind: Ja.
Eltern: Einer von uns geht nun immer mit dir nach der Toilette Hände waschen oder wir stehen vor der Tür und prüfen es, ok?
Kind: Ich wasche noch mal, ok?
Wir nerven ihn also dadurch, dass wir ihm die Selbstständigkeit in dieser Tätigkeit nehmen, was ihn wirklich sehr ärgert. Wichtig ist dabei, dass wir ganz ruhig bleiben. Auch wenn er „ja“ antwortet und wir wissen, dass das nicht stimmt, sagen wir einfach nur „Ich weiß es leider nicht, also waschen wir noch mal.“ Ohne Zorn! Und wie durch ein Wunder macht er es nun von ganz allein (was wir durch Hören und Sehen auf den Händen erkennen können).

Wenn Aussage gegen Aussage steht, gilt eine Regel: Wir dürfen das Kind nicht in die Lage bringen, dass es sein Gesicht verliert, wenn es nach der ersten Lüge die Wahrheit sagt. Wir müssen ihm also auf sanfte Weise die Möglichkeit geben, ohne dass es auffällt, sich selbst und uns einzugestehen, dass die vorherige Aussage nicht ganz wahr war.

Mein Kind macht Dinge kaputt

Der Umgang damit ist vom Naturell des Kindes abhängig. Bei unserer Tochter haben ein ernstes Gespräch und Einfühlungsvermögen gereicht. Unser Sohn braucht dafür etwas mehr Erklärungen, insbesondere wenn es nicht offensichtlich kaputt geht, sondern vielleicht nur dreckig wird. Das allerbeste, überzeugendste Argument ist mir vor Kurzem eingefallen:
Kind rutscht am Treppengeländer der Kita herunter und sorgt minimal für eine dunkle Spur an der Wand (die natürlich immer dunkler wird, je häufiger ein Kind runterrutscht).
Eltern: Guck mal, das wird ganz dreckig, wenn du das ständig machst.
Kind: Macht doch nichts.
Eltern: Wenn es irgendwann sehr dreckig ist, muss die Kita das sauber machen lassen und das kostet viel Geld. Von diesem Geld kann die Kita dann keine Spielsachen mehr kaufen. Wenn es also nicht dreckig wird/kaputt geht, kauft sie dafür mehr Spielsachen oder Geräte für draußen.

Ein herrliches Argument für Kita, Schule und Zuhause, um einem Kind attraktiv zu machen, sorgsam mit Dingen umzugehen. Nachdem diese Situation monatelang zu Ärger geführt hatte, sprang er nach diesem Argument sofort herunter. Seitdem kam es nicht mehr vor. Es war also viel hilfreicher, es unserem Kind verständlich zu erklären, statt das Verhalten ohne Begründung zu verbieten.

Mein Kind will nicht ins Bett

Das betrachte ich mittlerweile sehr differenziert. Meine Mutter hat mich früher schlafen gelassen, wann ich wollte, und das hat wunderbar funktioniert. Ich war einfach irgendwann müde, sie hat ihr eigenes Buch gelesen und dann bin ich halt ins Bett gegangen. Ich konnte andere Kinder nie verstehen, die unbedingt lange wach bleiben wollten.

Das funktioniert bei mehreren Kindern nicht unbedingt. Unsere Kinder halten sich gegenseitig über ihre eigene Müdigkeit hinaus sehr lange wach, weil sie gerne miteinander spielen und immer schauen: Ist der andere schon müde? Lassen wir sie also spielen, solange sie wollen, wird es sehr spät. Das allein wäre aber für mich noch kein Problem. Irgendwann würde sie die Müdigkeit am Morgen schon von selbst nerven. Das Problem besteht für mich darin, dass unser jüngeres Kind weiterhin von einem von uns mit Vorlesen und daneben Sitzen ins Bett gebracht werden möchte, auch wenn es dann schon 22 Uhr ist. Wenn ich das mache, schlafe ich entweder direkt mit ein oder falle danach in mein Bett. Der Abend ist dann also für uns gelaufen. Da ich aus Erfahrung mit unserer Tochter weiß, dass der richtige Zeitpunkt, ohne Eltern ins Bett zu gehen, ganz von alleine kommt, erzwingen wir dies nicht. Stattdessen nutzen wir die Zeit im Bett, um uns über den Tag und verschiedene Gedanken zu unterhalten. Tatsächlich ist es bei unseren Kindern die beste Zeit, um plötzlich Fragen über den Tod, die Erde oder Beobachtungen zu stellen. Wenn dann das Licht aus ist und alle still sind, liest mein Mann meist mit dem eBook-Reader und ich schreibe auf meinem Pc, damit ganz klar ist: Jetzt wird geschlafen.

Mein Kind lässt andere nicht in seinem Zimmer/mit seinen Spielsachen spielen

Wir haben dies nicht erzwungen. Im ersten Schritt haben wir versucht, unserem Kind verständlich zu machen, dass sich das andere Kind sehr darüber freuen würde. Wenn das nicht gereicht hat, haben wir Ausweichmöglichkeiten gesucht. Also gemeinsames Spielen in einem anderen Zimmer oder mit mitgebrachten oder neutralen Spielsachen. Meist löst sich die Situation auch sofort auf, wenn die Kinder draußen spielen. Wir verstehen als Erwachsene nicht alles. Dennoch sollten wir es achten, wenn unser Kind uns sein Bedürfnis mit Standhaftigkeit mitteilt.

Mein Kind räumt sein Zimmer nicht auf

Uns war das Kinderzimmer immer relativ egal. Man kann ja die Tür zumachen. Wenn allzu viel auf dem Boden lag, haben wir es anfangs aufgeräumt, damit sich keiner verletzt. Mit vier Jahren haben wir dann jeweils begonnen, das Zimmer mit den Kindern gemeinsam spielerisch aufzuräumen. Mittlerweile ist das Aufräumen Bedingung für den Film am Wochenende, wenn es allzu chaotisch aussieht. Wir waren allerdings immer schon sehr streng mit Spielsachen, die überall im Haus liegen gelassen wurden. Die mussten immer schon bis zum Abendessen aufgeräumt werden, da sie uns sonst beeinträchtigen. Das haben wir anfangs gemeinsam gemacht und jetzt machen sie es allein. Wir erwarten von den großen Kindern Mithilfe im möglichen Rahmen. Wir sind hier ja kein Hotel 😉 Das trägt zur Selbstständigkeit bei und vermittelt auch, dass jeder einen Beitrag zu einer glücklichen Gemeinschaft leisten muss.

Ein ordentliches Kinderzimmer führt bei uns aber auch dazu, dass mancher Besuch dann nicht dort spielen soll, weil es dann ja wieder unordentlich wird. Es hat also nicht nur Vorteile…

Mein Kind will beim Essen nicht am Tisch sitzen bleiben

Das ist ein Kampf, den wir bewusst nicht führen. Unsere Kinder sitzen bei uns bis sie satt sind, räumen ihren Teller weg und gehen dann aus dem Raum. Mein Mann und ich sind der Überzeugung, dass Tischmanieren von selbst kommen (durch Nachahmung und Vorleben) und es aktuell für alle nur anstrengend wäre, sie mit Druck einzufordern. Es erfordert aber einen gewissen Kraftakt von uns, wenn wir mit Eltern am Tisch sitzen, denen dies wichtig ist. Am besten bespricht man es vor dem Essen, damit die Familie mit den strengeren Regeln ihren Kindern sagen kann, dass heute eine Ausnahme ist. Spielen mit Essen lassen wir nur zu, wenn das Kind klein ist und gerade Konsistenzen erfahren will. Im Sinne von „Wir verschwenden keine Ressourcen“ greifen wir dann in einem späteren Alter bei diesem Versuch ein.

Mein Kind verletzt andere Kinder

Warum tut ein Kind einem anderen Kind weh? Dafür gibt es nur einen einzigen Grund: Es hat keine Worte für sein Gefühl und den Hergang der Situation.

Wir sehen es bei Kindern, die die Sprache noch nicht beherrschen: Sie neigen sehr oft zu Gewalt, weil es ihre einzige Möglichkeit ist, ihren Unmut zu zeigen. Ebenso sehen wir es manchmal bei Kleinkindern: Sie können noch nicht ausreichend sprechen und hauen dann einfach, wenn ihnen etwas nicht passt. Aber es kann natürlich auch bei älteren Kindern mit Sprachkenntnissen auftreten. Wir hatten genau diesen Fall bei unserem Sohn. Mit vier Jahren kann er zwar schon sehr gut sprechen, aber immer wieder gab es Situationen, in denen er seiner Schwester aus Wut wehtat. Und jedes Mal lief Folgendes ab: Seine Schwester hatte ihn aus seiner Sicht ungerecht behandelt oder übergangen. Weil er es nun nicht mit Worten erklären konnte, haute oder ärgerte er sie. Wir begannen also, mit ihm über die Situation zu sprechen und herauszufinden, was ihn gerade wütend gemacht hatte. Zugleich gaben wir ihm Worte für seine Gefühle: Wut, Trauer oder Enttäuschung. Mit jedem Mal wurde es dadurch weniger und mehr und mehr fand er Worte, um seiner Schwester zu sagen, was er empfand und was er sich von ihr wünschte.

Gewalt gegen andere findet dann statt, wenn wir keine Worte finden. Das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Strafe hilft hier also kein Stück. Es ist ein intensiver Prozess, einem Menschen egal welchen Alters Worte für das Erlebte und seine Gefühle sowie Bedürfnisse zu geben, damit er von sich aus auf Gewalt verzichtet und stattdessen mit Worten eine Lösung sucht.

Mein Kind haut das Baby

Auch hier gilt natürlich, dass das ältere Kind keine Worte hat, um auszudrücken, warum es wütend auf das Baby/kleinere Geschwister ist. Zudem kann es sein, dass es herausgefunden hat, dass es Aufmerksamkeit von den Eltern bekommt, wenn es das Baby haut, während sie sich ansonsten nur um das Baby kümmern. In der Regel ist es eigentlich wütend auf die Eltern. Unser Sohn hat das tatsächlich ein einziges Mal mit voller Absicht gemacht. Er war wütend auf mich, konnte mich aber mit seiner Wut nicht provozieren. Da fiel ihm plötzlich ein, dass es mich aber vermutlich reizen würde, wenn er stattdessen seinen kleinen Bruder haut. Ich hatte glücklicherweise die Möglichkeit, meinem Mann das Baby in den Arm zu drücken, schnappte mir meinen Sohn und benannte dann sofort, warum er eigentlich wütend war und was er sich vermutlich eigentlich von mir gewünscht hätte. Das löste seine Wut sofort auf. Es war jedoch das einzige Mal, dass mein Mann und ich dennoch beschlossen, den angekündigten Film am Nachmittag zu streichen, weil es uns wichtig war, dass er ein klares Zeichen erhält, dass er mit dieser Aktion eine rote Linie überschritten hatte. Ohne Meckern sah er diese Konsequenz sofort ein. Wichtig war, ihm als Grund zu nennen, dass er niemanden verletzen darf, um seine Wut nicht erneut auf das Baby zu lenken. Ansonsten gilt bei uns: Konsequenzen ja, Strafen nein.

Mein Kind macht Sachen kaputt, wenn es wütend ist

Der Umgang mit Wut ist ein eigenes Thema. Wir waren jedoch immer ganz klar darin, dass nichts mutwillig kaputt gemacht wird und sich auch niemand selbst oder andere verletzen darf. Das war besonders bei unserem Sohn ein Thema, der Wut und Enttäuschung körperlich ausdrückt. Zweimal saß ich eine halbe Stunde bei ihm ruhig im Zimmer und habe einfach nur gewartet, bis er sich beruhigt hat. Meine Aufgabe bestand nur darin, da zu sein und dafür zu sorgen, dass er sich nicht an den Gegenständen auslässt. Beim ersten Mal habe ich ihn dafür im Sinne der Festhaltetherapie so festgehalten, dass es ihm nicht wehtat, er sich aber auch nicht aus meinem Griff befreien oder mir wehtun konnte. Nach einigen Minuten ist seine Wut dann in die darunter liegende Enttäuschung umgeschlagen und er konnte weinen und mir den Grund seiner Reaktion nennen. Dann konnte ich ihm durch Worte helfen, seine Gefühle zu benennen, und ihm Vorschläge für einen anderen Umgang und eine Lösung machen.

Auch die Methode des Negierens wirkt bis zu einem gewissen Alter, um das Kind aus seiner Wut zu bringen: „Jetzt nicht lachen!“

Mein Kind macht keine Hausaufgaben

Unsere Tochter geht jetzt in die zweite Klasse und wir haben noch nie mit ihr Hausaufgaben gemacht. Das liegt auch daran, dass sie diese an drei Tagen in der Nachmittagsbetreuung macht, aber auch wenn dies nicht der Fall wäre (wie an einem Tag in der Woche), würde es bei uns nicht vorkommen. Warum? Das gehört zum Prozess der Eigenständigkeit eines Kindes dazu. Wir haben gleich am Anfang gesagt: Wenn du die Hausaufgaben nicht machst, musst du mit dem bösen Blick und einer möglichen Strafe des Lehrers klarkommen. Thema abgehakt. Wir geben ihr nur die Empfehlung, die Hausaufgaben direkt nach der Schule zu machen und lassen vorher keine Verabredung zu. Ebenso würde ich keine Entschuldigung schreiben, wenn unser Kind die Hausaufgaben vergisst oder nicht alle machen will. Dann muss es den Konflikt mit dem Lehrer austragen und daran wachsen. Hätte mein Kind Lernschwierigkeiten in der Schule, würde ich ebenfalls nicht mit Nachhilfe eingreifen, sondern frühzeitig therapeutisch arbeiten.

Mein Kind ist nach jedem Film aufgedreht

Wir haben es ausprobiert. Drei Wochen lang haben wir unseren Kindern gesagt, dass sie jederzeit ein paar Serien gucken dürfen. Das Ergebnis war: Nach dem Kindergarten war die erste Frage, welchen Film sie heute gucken können. Wenn sie stattdessen verabredet waren, waren sie zutiefst enttäuscht. Zugleich musste ich mir am Ende der abgesprochenen Anzahl Serien immer schreiende Kinder anhören, die noch mehr sehen wollten, und hatte dann eine halbe Stunde mit wütenden Kindern zu kämpfen. Und zusätzlich waren sie danach immer extrem aufgedreht. Unsere Konsequenz: Es gibt keine Film unter der Woche. Am Wochenende dürfen sie sich pro Tag einen Film/ca. 1 Stunde Serien gemeinsam aussuchen. Hier schützen wir unsere Kinder vor sich selbst. Filme wirken auf sie wie eine Droge, von der sie sich nicht eigenständig lösen können. Der Fernsehkonsum tötet jede Kreativität und überfordert Kinder durch die Intensität und Schnelligkeit. Wenn unsere Kinder anderswo zu Besuch sind, greifen wir dagegen nicht ein. Wenn ich weiß, dass bei manchen Freunden sehr heftige Filme/Serien geschaut werden (durch ältere Geschwister), bitte ich darum, dass mein Kind nicht mitguckt.

Mein Kind will ständig Süßigkeiten

Hier wird der Umgang mit nur einem Kind anders sein als mit Geschwistern. Futterneid kennt ein Einzelkind gewöhnlich nicht. Unsere Tochter hat das erste Mal mit vier Jahren eine echte Süßigkeit gegessen. Unser Sohn hatte das Eis der Schwester dagegen mit sechs Monaten im Gesicht. Auch das haben wir mit zwei Kindern ausprobiert. Mehrere Wochen lang hatten sie freien Zugang zu Süßigkeiten. Ergebnis: Wenn einer etwas nahm, wollte der andere genau so viel und schwups war der halbe Teller an einem Tag leer. Die aktuell beste Variante ist eine Wochenration. Während unsere Tochter alles hortet und sehr sparsam mit ihrer Ration umgeht, aß unser Sohn alles sofort auf. Seit er nun Süßigkeiten für eine Woche bekommt, teilt er sich alles gewissenhaft ein, sodass er sich in der Regel drei kleine Teile pro Tag nimmt. Auch hier schützen wir unsere Kinder vor sich selbst. Ich halte Zucker für eine Droge. Selbst wenn es dazu führen mag, dass sich unsere Kinder bei anderen sofort auf die Süßigkeiten stürzen sollten, haben wir sie dadurch dennoch den Großteil der Zeit von übermäßigem Zuckerkonsum ferngehalten, der nachweislich zu zahlreichen Krankheiten führt. Wir sprechen auch mit den Kindern über den Einfluss von Zucker auf den Körper, ohne ihn zu verteufeln. Es geht vielmehr darum, einen bewussten Umgang damit zu vermitteln, denn alles ist im Übermaß schädlich. Wenn unsere Kinder anderswo Süßigkeiten essen, ist es unter dem Motto „besonderer Anlass“ in Ordnung.

Mein Kind will nicht mitkommen

Dieser Fall tritt häufiger auf: Die Erwachsenen haben einen Plan, die Kinder wollen aber lieber zu Hause spielen. Nun stehen Wunsch gegen Wunsch, Bedürfnis gegen Bedürfnis. Bei uns gibt es das Prinzip: Die Eltern übernehmen die Führung. Mit drei Kindern kann man es nie allen recht machen, insofern gilt, was wir planen. Wir berücksichtigen dabei natürlich die Bedürfnisse unserer Kinder und sorgen entsprechend dafür, dass sie am Ziel eine Beschäftigung haben und versorgt sind. Diese Erfahrung haben sie zwar bisher immer gemacht, dennoch gibt es Tage, an denen sie nur mit Widerwillen und Meckern mitgehen. In diesem Fall benennen wir erstmal ihr Bedürfnis und ihren Wunsch und sprechen darüber, wann diese stattdessen erfüllt werden oder wie sie vielleicht ebenso an unserem Ziel erfüllt werden können. Wenn das immer noch nicht hilft, vereinbaren wir, dass die Kinder jetzt unserem Wunsch nachkommen und wir dafür ihrem Wunsch zu einem anderen Zeitpunkt. Wir bieten also unsererseits auch etwas an. Es hilft auch, zu wissen, was ihnen besonders gefällt. So können wir dann ein Hörspiel im Auto anbieten oder einen Besuch beim Bäcker unterwegs. Bisher hat dieses Vorgehen immer gereicht. Wir mussten nie ein Kind gegen seinen Willen aus dem Haus tragen.

Mein Kind will nicht woanders ohne uns übernachten

Wir haben unsere Kinder nicht dazu genötigt, auch wenn viele um uns herum uns warnten, dass das Kind das dann nie lernen würde. Unsere Erfahrung ist: Unsere achtjährige Tochter hat irgendwann gesagt, sie wolle gerne bei ihrer Freundin übernachten und seitdem gibt es kaum eine Woche, in der sie nicht eine Nacht weg ist. Auch Schulübernachtungen sind kein Problem. Bisher möchte sie nicht weit weg von uns übernachten, aber auch das wird kommen, wenn sie ein Eigeninteresse daran hat. Ebenso war es beim Schlafen im eigenen Bett. Mit zwei Jahren schliefen alle Kinder stolz im eigenen Bett ein (und kamen dann nachts wieder zu uns). Mit sieben Jahren wollte unsere Tochter plötzlich im Hochbett schlafen und kommt seitdem nicht mehr rüber.

Mein Kind will sich nicht entschuldigen

Den Umgang damit fand ich tatsächlich lange eher schwierig. Daher habe ich mir viel Zeit genommen und viele Kinder dabei beobachtet. Ich habe viele Eltern erlebt, die ihre Kinder schon mit zwei Jahren zwangen, „Entschuldigung“ zu sagen. Das Ergebnis war ein extrem wütendes Kind, das ein gezwungenes „enschuldidung“ hervorbrachte. Was hat denn der Verletzte von so einem erzwungenen Wort? Bei unserer Tochter haben wir dies also nie erwartet. Stattdessen habe ich mich dann um das geschädigte Kind gekümmert und meiner Tochter gleichzeitig gesagt, wie sehr es das Kind wohl traurig gemacht hat. Es hat zwar einige Jahre gedauert, aber irgendwann hat sie es dann ganz von selbst gesagt. Bei unserem Sohn war die Situation anders. Unsere Tochter hatte bereits gelernt, dass man sich entschuldigt, und erwartete natürlich entsprechend eine Entschuldigung von unserem zweijährigen Sohn, wenn dieser etwas kaputt gemacht hatte. Was nun? Wohl oder übel sagten wir unserem Sohn dann, dass sich seine Schwester sehr über eine Entschuldigung freuen würde. Das hat bei ihm gut geklappt. Dennoch haben wir es auch bei ihm nie erzwungen. Wenn er es nicht sagen wollte, habe ich stattdessen einfühlsam mit dem anderen Kind gesprochen und ihm gesagt, dass ich ihm beim nächsten Mal helfe, oder unsere Tochter darin bestärkt, sich nicht von so einem Wort abhängig zu machen. Mehr dazu unter: Entschuldigung mal anders

Mein Kind benutzt Schimpfwörter

Warum tun Kinder das? Weil sie merken, dass sie damit bei Erwachsenen Ärger oder bei anderen Kindern Lachen provozieren können. Bei unserer Tochter hat es geholfen, Wortwitze daraus zu basteln. Dann wurde aus „Scheiße“ -> „Schabadeiße“.. am Ende wusste sie gar nicht mehr, wie wir zu diesem Spiel gekommen waren. Unser Sohn hat dagegen herausgefunden, dass die anderen Jungen es unglaublich witzig finden, wenn er Schimpfwörter benutzt. Bei ihm hat es geholfen, dass wir das Familienprinzip haben: „Wir nehmen Rücksicht auf jeden Menschen und jedes Lebewesen. Daher verletzen wir niemanden (durch Gewalt oder Worte).“ Wenn ein Schimpfwort aus Wut benutzt wurde, haben wir mit ihm besprochen, was er dem Anderen eigentlich sagen will. Z.B.: Ich bin wütend auf dich, weil du xy gemacht hast. Wir haben ihm also bessere Worte dafür gegeben. Es hat zwar dennoch gedauert (es ist einfach zu attraktiv, wenn die anderen Kinder immer lachen), aber indem wir ihm immer wieder erklärten, dass es andere Menschen traurig macht, wenn er sie „Blöde Kuh“ nennt, hat er es jetzt mit fast fünf Jahren aufgehört. Wir haben bewusst nie geschimpft oder Worte verboten, um es nicht interessant zu machen. Bis zu einem gewissen Alter hat auch Ablenkung durch Themenwechsel gut geklappt. Zwischendurch habe ich auch eine Überspitzung angewendet, indem ich meinen Sohn bat, das Wort jetzt mal ganz oft zu sagen. Irgendwann hatte er keine Lust mehr.

Mein Kind streitet sich verletzend mit den Geschwistern

Hier greife ich tatsächlich extrem früh ein. Meine Erfahrung ist: Kommunikation und Sozialverhalten muss man Kindern Schritt für Schritt beibringen, sonst gewinnt der Stärkere. Als unser zweites Kind also mit seiner großen Schwester in Interaktion trat, habe ich die beiden immer mit einem Ohr begleitet, um sofort beim kleinsten Anflug von Konflikt einzugreifen. Dann habe ich erstmal der Älteren Werkzeuge gegeben, was sie tun kann, um ihren Wunsch zu erfüllen und ihn abzulenken. Und bis heute gebe ich beiden Tipps, Tricks und Worte, um sich verständlich zu machen, den eigenen Wunsch zu äußern, manchmal mit taktischen Handlungen ans Ziel zu kommen, Verständnis zu haben und die eigenen Gefühle zu benennen. Das Geheimnis heißt: Worte, Worte, Worte. Wer sich selbst nicht versteht, kann auch den anderen nicht verstehen. Eltern müssen Kindern Worte für ihre Bedürfnisse und Gefühle geben, damit diese mit Streitsituationen umgehen können. Zugleich übe ich mit unserer Tochter, ruhig zu bleiben und abzuwarten, was ihr mittlerweile mit acht Jahren schon sehr gut gelingt. Wir üben also fortlaufend Gelassenheit und Mitgefühl. Die Kommunikationsfähigkeiten unserer Kinder und ihre Eigenständigkeit, sowohl sich selbst zu koordinieren als auch Konflikte zu lösen, werden mittlerweile offiziell aus Schule und Kindergarten bei beiden Kindern hervorgehoben und als sehr fortgeschritten eingestuft. Es zahlt sich also aus, hier einen langen Atem zu haben und die Kinder intensiv zu begleiten. Ältere Geschwister erziehen die jüngeren mit. Was wir also bei den älteren erreicht haben, wirkt sich zugleich positiv auf die jüngeren aus.

Was ist das Ergebnis dieser Vorgehensweise?

Das Ergebnis ist:

  1. Das Kind spürt Vertrauen. Das Kind merkt, dass es ernst genommen wird und die Erwachsenen seinem Urteilsvermögen und seinen Fähigkeiten vertrauen.
  2. Das Kind wird eigenständig. Wenn wir statt Verboten und Strafen mit Prinzipien arbeiten, kann es eigenständig ableiten, welche Handlungen sinnvoll und welche nicht sinnvoll sind. So müssen die Eltern nicht jede neue Situation erneut in „sinnvoll“ und „nicht sinnvoll“ einordnen und zugleich kann es den Großteil der Konfliktsituationen schon früh alleine klären.
  3. Das Kind behält sein Selbstvertrauen. Durch Erfahrungen lernt es, sich selbst einzuschätzen, und erkennt, was es gut kann.
  4. Das Kind behält ein gutes Körpergefühl. Wenn ein Kind immer auf sein eigenes Gefühl hören darf, wie weit es geht und wie warm/kalt ihm ist, kann es in Verbindung zu seinem Körper bleiben.
  5. Das Kind lernt einen ebenbürtigen Umgang mit allen Menschen. So, wie ich mit meinem Kind umgehe, wird es auch mit anderen umgehen. Schimpfe ich ständig, spreche ich ständig Strafen und Drohungen aus, wird auch mein Kind so mit anderen Kindern sprechen.
  6. Das Kind lernt eine große Bandbreite an Wörtern und Formulierungen. Indem wir erklären und dem Kind Worte für seine Empfindungen geben, lernt es einen unglaublich breiten Wortschatz und kann sich schon früh sehr differenziert ausdrücken.

Generell lässt sich sagen: Wenn die Eltern ein Thema nicht zum Streitthema machen, verlieren die Kinder sehr schnell das Interesse daran und kooperieren. Ein Kind hat kein Interesse an Rebellion, wenn es sich ernst genommen und wertgeschätzt fühlt. Aus seiner Natur heraus möchte es seinen Eltern Freude bereiten. Das unterstützen wir, indem wir ihm unsere Entscheidungen erklären, seine Äußerungen ernst nehmen und es wertschätzend und ebenbürtig behandeln. Viele Verbote entstehen, weil wir uns mehr Gedanken über die Außenwirkung machen als um unser Kind. Mein Mann und ich versuchen, die drei Fragen konsequent einheitlich und nachvollziehbar zu beantworten. Das gibt den Kindern eine stabile Leitlinie. Wenn wir merken, dass wir dies nicht tun, überdenken wir unsere Reaktion noch mal und passen sie an. Es ist ein anhaltender Wachstumsprozess, und wir lernen mit den Kindern gemeinsam dazu. Wenn eine Situation immer wieder Ärger, Diskussionen und Wutausbrüche mit sich bringt, überlegen wir gemeinsam, was wir wie verändern können, was wir noch übersehen, damit es sich verbessern kann. Bei uns gibt es aber auch zahlreiche Situationen, für die die Antwort noch schwierig ist (Verhalten in Haushalten ohne Kinder, Medien, Umweltschutz, Umgang mit Ressourcen, Konsum etc.). Humor, Gelassenheit, Austausch und Klarheit helfen aber immer, sich mit dem Kind gemeinsam weiterzuentwickeln.

Jeder Schritt, den ein Kind eigenständig geht, ist wertvoller für seine Entwicklung als 10 Schritte, die es aus Zwang und Angst tut.

Ein Gedanke zu „Was erlaube und was verbiete ich als Eltern?

  1. Druckreif. Einfach wunderbar, alle diese Facetten alltäglicher Probleme wertschätzenfd aufzugreifen und den Fragen von Kindern und Erwachsenen damit gerecht zu werden.

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