Karies – Was tun?

Zähne sind – neben Impfungen – für mich als Mutter das schlimmste Thema im Umgang mit Kindern. Hier treffe ich Entscheidungen für sie, die keiner rückgängig machen kann, wenn es doch zu Komplikationen führt, die leider oft erst langfristig sichtbar werden. Wann lasse ich wie viel auf welche Methode machen? Heute erfahrt ihr ausführlich, worauf es bei der alternativen Zahnpflege ankommt, welche Ursachen Karies hat und wie ich – wohl eher ungewöhnlich – mit Karies bei unserer Tochter umgehe bzw. diese vorbeuge. Ich gehe dabei vollkommen neue Wege, die (leider) selten bis nie von Zahnärzten vorgeschlagen werden.

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Fluorid und Vitamin D

Ich möchte einen kritischen Blick auf die Gabe von Fluorid und Vitamin D im Säuglingsalter werfen. Dies ist ein strittiges Thema: Weder die Vor- noch die Nachteile sind eindeutig wissenschaftlich bewiesen.

Das erste, was einem der Arzt nach der Geburt mitteilt, ist: „Holen Sie Vitamin D- und Fluoridtabletten für Ihr Kind, die Sie ihm bitte ein Jahr täglich verabreichen.“ Vitamin D soll vor Rachitis und Fluoridtabletten vor Karies schützen.

Fluorid: Noch immer empfehlen Ärzte täglich eine Fluoridtablette im ersten Lebensjahr sowie Fluorid-Zahnpasta. Dabei haben Studien schon mehrfach gezeigt, dass dies weder nötig noch gesund ist. Im Gegenteil: Nicht selten führt es zu Fluorose. Eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Zahn- und Mundhygiene, wenn die ersten Zähne kommen, sind ausreichend für das gesunde Wachstum und die Kariesverbeugung. Heute befindet sich schon im Leitungswasser und Nahrungsmitteln eine bestimmte Menge an Fluorid. Daher kann die vom Säugling eingenommene Menge nicht kalkuliert werden. Die Gefahr einer Überdosierung von Fluorid ist somit sehr hoch. Hinzu kommt, dass Babys im Alter von sechs Monaten und jünger noch keine voll ausgebildete Blut-Hirn-Schranke besitzen. Weiterlesen