Fluorid und Vitamin D

Ich möchte einen kritischen Blick auf die Gabe von Fluorid und Vitamin D im Säuglingsalter werfen. Dies ist ein strittiges Thema: Weder die Vor- noch die Nachteile sind eindeutig wissenschaftlich bewiesen.

Das erste, was einem der Arzt nach der Geburt mitteilt, ist: „Holen Sie Vitamin D- und Fluoridtabletten für Ihr Kind, die Sie ihm bitte ein Jahr täglich verabreichen.“ Vitamin D soll vor Rachitis und Fluoridtabletten vor Karies schützen.

Fluorid: Noch immer empfehlen Ärzte täglich eine Fluoridtablette im ersten Lebensjahr sowie Fluorid-Zahnpasta. Dabei haben Studien schon mehrfach gezeigt, dass dies weder nötig noch gesund ist. Im Gegenteil: Nicht selten führt es zu Fluorose. Eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Zahn- und Mundhygiene, wenn die ersten Zähne kommen, sind ausreichend für das gesunde Wachstum und die Kariesverbeugung. Heute befindet sich schon im Leitungswasser und Nahrungsmitteln eine bestimmte Menge an Fluorid. Daher kann die vom Säugling eingenommene Menge nicht kalkuliert werden. Die Gefahr einer Überdosierung von Fluorid ist somit sehr hoch. Hinzu kommt, dass Babys im Alter von sechs Monaten und jünger noch keine voll ausgebildete Blut-Hirn-Schranke besitzen. So lagern sich die verabreichten Fluoride nicht nur in den Zähnen, sondern auch im Gehirn (oder anderen Organen) ab, was irgendwann zu gesundheitlichen Beschwerden im Nervensystem oder an den Nieren führen kann. Fluoride werden sogar in Verbindung mit Hirnschäden, einer Störung von Gehirn- und Körperfunktionen, Knochenkrebs, Nierenschäden sowie einer Schwäche der Schilddrüse gebracht.

Detailliertere Informationen sind auf der Seite des Zentrums für Gesundheit zu finden.

Vitamin D: Vitamin D ist zuallererst einmal gar kein Vitamin, sondern ein Hormon. Bei ausreichender Sonnen-, genauer gesagt UVB-Bestrahlung kann es der Körper aus Cholesterol in der Haut in hohen Mengen selbst erzeugen. An einem sonnigen Sommertag reicht eine halbe Stunde Sonnenbestrahlung auf Gesicht, Hände und Unterarme aus, um genügend Vitamin D zu produzieren. Vitamin D wird zum Knochenaufbau gebraucht und führt bei Mangel zu einer Knochenerweichung. Im Winter ist die Produktion des Hormons in sonnenarmen Ländern nicht so einfach möglich. Doch die Natur ist schlau und hat sich etwas ausgedacht: Wenn der Körper der Säuglinge durch fehlende Sonneneinstrahlung nicht genügend Vitamin D produzieren kann, holt er sich dies einfach von der Mutter. Diese kann über ihre Ernährung darauf achten, genügend Vitamin-D-haltige Lebensmittel zu sich zu nehmen. Dies sind beispielsweise: Fetter Fisch, Eier, fette Milchprodukte wie Vollmilch, Butter, Sahne oder Käse, Pilze, z.B. Champignons und Avocado. Eine Überdosierung von Vitamin D kann zu starkem Durst, häufigem Wasserlassen, Erbrechen, Durchfall, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Nierenversagen führen.

Detailliertere Informationen sind im Bericht Babykost und Sonnenvitamin D zu finden. Auch empfehlenswert ist ein Artikel von GEO Wissen zum Thema Vitaminpräparate.

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